Lyra  |  Lyra Etna λ Lambda

Mit der Einführung des Etna λ Lambda Phono-Tonabnehmers stellt Lyra die analoge Welt erneut auf den Kopf. Das Tonabnehmersystem Etna λ Lambda, das seinen Namen mit Siziliens majestätischem Berg Ätna teilt, ist ein beeindruckendes Monument in seinem eigenen Recht, eines, das die bewährten und wahren Lyra Designgrundsätze mit dem neuesten Denken des Designers Jonathan Carr über Phono-Tonabnehmer verschmilzt.

Bei der Entwicklung des Etna λ Lambda wurde großer Wert auf technische Effizienz gelegt, damit seine Leistung so weit wie möglich über die Summe seiner Teile hinausgeht. Aus diesem Grund werden die Konzepte, obwohl sie einige der Design-Philosophie mit Atlas λ Lambda teilen, etwas anders umgesetzt.

Etna λ Lambda besteht aus einem massiven Titankern mit nicht parallelen Oberflächen, um interne Reflexionen so weit wie möglich zu verhindern. Im Gegensatz zu Atlas (und Titan i davor) wird dieser mit einem leicht unterdimensionierten, asymmetrischen, spiegelnd schwarz eloxierten Duraluminium-Außenkörper kombiniert, der sich wie ein sehr eng anliegendes Puzzle über den Kern legt. Der Kern und der Körper werden mit Resonanzkontrollstäben aus Bronze und Edelstahl ergänzt und dann unter Druck zu einer vorgespannten, soliden, hohlraumfreien Struktur zusammengefügt, die sich aus mehreren Materialien und komplexen inneren Formen zusammensetzt. Durch diese Konstruktion wird die Resonanzsignatur der einzelnen Materialien drastisch reduziert und eine weitaus neutraler klingende Körperstruktur geschaffen, während die hohe Körpersteifigkeit Transienten, Dynamik und Auflösung zugute kommt.

Der Etna λ Lambda verwendet ein yokloses Doppelmagnetsystem, einen diamantbeschichteten Borstangenausleger und eine von Lyra entwickelte Abtastnadel mit variablem Radius für den Linienkontakt. Lyra ist nach wie vor der einzige Tonabnehmerhersteller, der den Cantilever direkt in das Tonabnehmergehäuse einbaut, um eine starre, nahtlose Verbindung zwischen der Cantilever-Baugruppe und der Tonarmkapsel herzustellen. Und warum? Lineare Wandler wie Tonabnehmer sind von Natur aus ineffiziente Geräte, in der Größenordnung von 5 - 10 %. Mit anderen Worten: Von der Schwingungsenergie, die von der LP-Rille in den Tonabnehmer gelangt, werden nur 5-10 % in ein elektrisches Signal umgewandelt. Das interne Dämpfungssystem des Tonabnehmers wird einen Teil der verbleibenden 90 bis 95 % ableiten, aber ein Großteil der überschüssigen Schwingungsenergie wird im Inneren des Tonabnehmers reflektiert, was zu internen Echos und einer allgemeinen Verschlechterung der Klangtreue führt. Bei vielen Tonabnehmern ist dies leicht zu hören - spielen Sie eine stark modulierte LP mit ausgeschalteter Endstufe und bringen Sie Ihr Ohr nahe an den Tonabnehmer. Das "Nadelgeräusch", das Sie hören, ist überschüssige Schwingungsenergie, die nicht richtig kontrolliert wird. Der direkt montierte Cantilever des Etna λ Lambda hilft dabei, diese überschüssige Schwingungsenergie in die Headshell zu leiten, wo sie durch die größere Masse des Tonarms und des Plattenspielersockels sicher abgeleitet wird.

Etna λ Lambda nutzt das asymmetrische Designkonzept, das erstmals im Flaggschiff Atlas zu sehen war, verlagert aber die Schraube/das Schraubloch ganz nach vorne zum Tonabnehmer und setzt eine dämpfende Barriere aus Bronze zwischen sie und den mechanischen Weg, der die Cantilever-Baugruppe mit dem Headshell des Tonarms verbindet. Frei von allen Hindernissen und Hohlräumen ist der starre, direkte Pfad zwischen Cantilever und Headshell hocheffektiv bei der Ableitung von Schwingungen, sobald diese in elektrische Signale umgewandelt wurden, und unterdrückt effektiv induzierte Resonanzen und interne Reflexionen, die sich sonst als Klangverfärbungen manifestieren würden. Ein schmaler Montagebereich koppelt Etna λ Lambda enger an die Headshell und erleichtert die Übertragung von Schwingungsenergie in den Tonarm, was eine noch bessere Kontrolle über störende Resonanzen ermöglicht.

Eine weitere Stärke des Designs sind die hocheffizienten X-förmigen Signalspulen des Etna λ Lambda, ein weiteres Attribut, das er mit dem Flaggschiff Atlas teilt. Im Vergleich zu herkömmlichen quadratischen Spulenkörpern ermöglicht die X-Form eine größere Unabhängigkeit der einzelnen Kanäle voneinander, was zu einem besseren Tracking, einer engeren Kanalanpassung, einer verbesserten Trennung und einer geringeren durch Übersprechen verursachten Verzerrung führt. Obwohl es auch andere X-Spulen-Tonabnehmer gibt und gab, gingen ihre Vorteile mit einem schlechten Wirkungsgrad einher (bei der Umwandlung von mechanischer Arbeit in elektrische Leistung), da sie entweder eine hohe interne Impedanz erfordern (die größeren Spulen fügen beträchtliche bewegte Masse hinzu und erhöhen das Rauschen) und/oder eine niedrige Ausgangsspannung haben (was die Phonostufe belastet).

Um diese Schwäche zu überwinden, führte Lyra eine sorgfältige Untersuchung von X-Core-Spulen durch, wobei eine Kombination aus mathematischer Analyse und praktischen Experimenten zum Einsatz kam. Das Ergebnis des Analyseprogramms war eine ganz bestimmte X-Kern-Form und -Abmessung, die nicht nur einen höheren Wirkungsgrad als alle bisherigen X-Kern-Tonabnehmer aufwies, sondern auch den Wirkungsgrad der früheren quadratischen Tonabnehmerdesigns von Lyra übertraf.

Die New Angle-Technologie von Lyra sorgt dafür, dass die Signalspulen mechanisch vorgespannt werden, so dass sie bei der LP-Wiedergabe perfekt auf die vorderen und hinteren Magneten ausgerichtet sind, wodurch sich die Spulen optimal in alle Richtungen bewegen können, was eine hervorragende, verzerrungsfreie Wiedergabe ermöglicht.

Ein selten erwähnter, aber entscheidender Faktor für die Leistung und den Klang eines Tonabnehmers ist das Aufhängungs- und Dämpfersystem. Die Materialien, Abmessungen und Konstruktionen eines Tonabnehmers beeinflussen den Klang auf einzigartige Weise, und wenn die Dämpfer und die Aufhängung nicht auf den gewählten Tonabnehmer abgestimmt sind, werden der Klang und die Leistung nicht optimal sein.

Für die New Angle-Modelle von Lyra nach 2008 (Delos, Kleos, Etna, Atlas) wurden konische Dämpfer entwickelt, um den Cantilever in der Ruheposition nach unten vorzuspannen, so dass die Anwendung der vertikalen Nachführkraft (VTF) den Spulenwinkel in eine Linie mit den Magneten bringt, wenn sich der Tonabnehmer in der Spielposition befindet. Die kontinuierliche Forschung im Bereich der Dämpfer und Federungssysteme hat nun zur nächsten Stufe geführt - Lambda.

Lambda trennt die konischen Dämpfer der New Angle Tonabnehmer in flache Elastomerscheiben (für die Dämpfung) und ein zusätzliches Stützkissen", das als freitragendes Vorspannelement dient. Diese Aufteilung ermöglicht die Verwendung speziellerer Materialien, die für ihre jeweiligen Aufgaben besser geeignet sind.

Der Lambda Atlas und der Lambda Etna setzen damit die Vorteile des New Angle fort (Spulen- und Magnetwinkel richten sich aus, wenn sich der Tonabnehmer in der Abspielposition befindet), die Stabilität und die klangliche Leistung sind jedoch deutlich verbessert.

Die Lambda-Verbesserungen gelten sowohl für die Modelle mit Einzelspulenlage (Atlas SL, Etna SL) als auch für die Standardmodelle mit Doppelspulenlage (Atlas, Etna). Das Gleiche gilt für die Modelle Atlas Mono und Etna Mono.

Der Etna λ Lambda ist zwar der zweitbeste Tonabnehmer in der Lyra-Linie, aber ein einziger Hördurchgang wird zeigen, dass die Leistung dieses Tonabnehmers die Spitze jeder anderen Tonabnehmerlinie definieren würde. Atlas hat einen sehr kultivierten, eleganten und üppigen Klang, während Etna λ Lambda eine eher aufgeschlossene Persönlichkeit hat. Die Wahl zwischen diesen beiden außergewöhnlichen Tonabnehmern hängt ab von den eigenen Vorlieben und dem System  in dem er eingesetzt werden soll. Für viele Kunden wird die Etna λ Lambda ideal sein und ihre bevorzugte Lyra werden.

Technische Daten für Lyra Etna λ Lambda

Typ: Mittleres Gewicht, mittlere Nachgiebigkeit, niederohmiger Moving Coil-Tonabnehmer
Tonabnehmer: Von Lyra entwickelter nackter Diamant mit langem Fußabdruck und variablem Radius (3μm×70μm), schlitzmontiert
Auslegersystem: Diamantbeschichteter massiver Borstab mit kurzer Ein-Punkt-Draht-Aufhängung, direkt im Tonabnehmergehäuse über ein Hochdruck-Messerschneidensystem montiert
Gehäuse: Bearbeiteter Titankern, eloxiertes Aluminium
Spulen: 2 Schichten tiefes, 6 N hochreines Kupfer, chemisch gereinigter hochreiner Eisen-Kreuzspulenkörper, 4,2 Ohm Eigenimpedanz, 11μH Induktivität
Ausgangsspannung: 0,56 mV@5 cm/Sek., Null bis Spitze, 45 Grad (CBS-Prüfprotokoll, andere Prüfprotokolle können die Ergebnisse verändern)
Frequenzbereich: 10 Hz~50 kHz
Kanaltrennung: Größer als 30dB bei 1kHz
Einhaltung: Ca. 12×10 cm/dyne bei 100 Hz
Schrauben zur Tonabnehmerbefestigung: 2,6 mm 0,45 JIS-Standard
Gewicht des Tonabnehmers (ohne Tonabnehmerabdeckung): 9,2 g
Abstand von den Befestigungslöchern zur Tastereinsatzspitze: 9,5 mm
Empfohlene Auflagekraft: 1,62 - 1,72g
Empfohlene Belastung direkt am MC-Phonoeingang: Detaillierte Angaben in der Bedienungsanleitung, abschließende Beurteilung durch Abhören
Empfohlene Belastung über Aufwärtstransformator: Verwenden Sie einen Aufwärtstransformator, der für eine Tonabnehmerimpedanz von 3 - 6 Ohm ausgelegt ist (der Ausgang des Aufwärtstransformators muss mit dem 10kohm ~ 47kohm MM-Pegel RIAA-Eingang verbunden werden, vorzugsweise über ein kurzes, kapazitätsarmes Kabel)
Empfohlene Tonarme: Empfohlen werden Arme mit mittlerer bis hoher Masse, die den Großteil des Tonarmmarktes ausmachen.

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Lyra Etna λ Lambda 7920 Euro. 
Lyra Atlas λ Lambda 10600 Euro.


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