Mark Levinson  |  Mark Levinson № 5101 Streaming SACD Player

Der in den USA hergestellte Mark Levinson No. 5101 ermöglicht die Wiedergabe mehrerer physikalischer Formate, darunter SACD, CD-A, CD-R und CD-RW. Und wenn Sie Ihre Musik von NAS-, DLNA- und UPnP-Geräten streamen wollen (die über Wi-Fi oder Ethernet mit demselben Netzwerk verbunden sind), verarbeitet er FLAC-, WAV-, AIFF-, OGG-, MP3-, AAC- und WMA-Dateien.

Er kann auch Audiodateien von einem USB-Stick, der an den USB-Typ-A-Eingang angeschlossen ist, navigieren und wiedergeben. Mit einem koaxialen und einem optischen S/PDIF-Digitaleingang dient der No. 5101 zusätzlich als hochwertiger Stand-Alone-DAC für digitale Quellen. 

Wie von Mark Levinson nicht anders zu erwarten, gibt es auch hier jede Menge hochwertige Technik. Der PrecisionLink II DAC ermöglicht es dem No. 5101, eine "herausragende digitale Audioqualität" zu liefern, wie die Firma behauptet. Sie erhalten außerdem die neueste Generation des ESS PRO Sabre 32-Bit D/A-Wandlers mit Jitter-Eliminierungsschaltung und einem vollständig symmetrischen, diskreten Strom-Spannungs-Wandler, der direkt von den integrierten Verstärkern Mark Levinson No. 5802 und No. 5805 abstammt.

Der CD-Transport mit Slot-Loading ist auf Stahl-Standoffs aufgehängt, die auf einem PVC- und Styrol-Butadien-Kautschuk-Sandwich schwimmen und mit einer Stahlabdeckung abgeschirmt sind. Die Verarbeitungsqualität soll den üblichen legendären Standards von Mark Levinson entsprechen, mit einem robusten Gehäuse und Frontplatten aus einem Zoll dickem, massivem Aluminium.   

"Der No. 5101 ist ein sehr innovatives neues Produkt. Es gibt zwar High-End-CD-Player auf dem Markt, aber nur wenige, die das SACD-Format unterstützen und integriertes Streaming bieten", sagt Jim Garrett, Senior Director, Product Strategy & Planning, Harman Luxury Audio."

"Das Niveau des Mark Levinson Industriedesigns und die bahnbrechende Technik, die in diesen Player eingeflossen sind, sind bemerkenswert, und ist zu erwarten, dass der No. 5101 die Erwartungen an integrierte Audio-Media-Player neu definieren wird."

Auszug aus dem Fidelity online Magazin, vom 07. Mai 2021:
„Mark Levinson № 5101 Streaming SACD Player/ DAC 

"ein Player, der „Fleisch auf den Rippen“ hat, der mit stabilem Tiefton und farbigen Mitten ebenso punktet wie mit noblen Höhen. Mit geschlossenen Augen kann man virtuelle Schallereignisse punktgenau zuordnen – Räumlichkeit, wie man sie an sich eher bei der analogen LP erwartet. Stärken, die der Mark Levinson No. 5101 bei jedem Medium zeigt, das über ihn abgespielt wird. Ich ertappte mich in der Testphase dabei, die Auswahl eher nach musikalischen Vorlieben zu treffen als nach der Frage, ob mir jetzt eine SACD, eine CD oder etwas Nichtphysisches die Musiknahrung für die Seele liefert, ob es nun eine Mahlersinfonie mit Claudio Abbado auf SACD ist oder der grottig aufgenommene, aber musikalisch mitreißende neue Silberling PWR UP von AC/DC. Denn selbst normale CDs haben über diesen Alleskönner so viel Substanz, so viel Kraft, so viel emotionalen Gehalt, dass die theoretischen Nachteile gegenüber der hochauflösenden Konkurrenz kaum hörbar werden. Die Wiedergabeelektronik tritt in den Hintergrund, die Musik hat alle Aufmerksamkeit. So und nicht anders soll es sein. “

Auszug und Übersetzung aus dem High Fidelity, Polen, vom 01. März 2021. 

"Der Mark Levinson SACD/CD ist ein Player, der extrem ausgewogenen und vollen Klang bietet. So gesättigt, dicht, aber auch neutral genug, dass es unmöglich ist, einen Bereich anzugeben, der bei ihm deutlich betont oder abgeschwächt würde. Das heißt nicht, dass es nicht so ist, sondern dass es sich um eine Aktion handelt, die sozusagen komplexer und "dichter" ist als die übliche "Färbung". Zunächst einmal ist es ein ausgewogenes Klangbild. Ausgewogen in dem Sinne, dass jede Art von Musik, die Sie mit diesem Player hören, in einer Weise wiedergegeben wird, die der Musik angemessen ist. Also - Jazz von den Alben von Coltrane und Brubeck in einer warmen, satten Art, aber mit einer gewissen Dosis von "studioähnlichem" Klang, womit ich meine, dass der direkte Klang über den reflektierten dominierte, Rock von Pink Floyd und Dire Straits in einer explosiven, starken Art, mit einer verkürzten Kick-Drum und klarem Bass, und Diana Kralls Stimme war sowohl weich als auch leicht rau. Es war also alles so, wie es sein sollte, und der Levinson-Player zeigte die charakteristischen Merkmale einer bestimmten Scheibe (Aufnahme), was sich in seiner ausgewogenen Leistung ausdrückte. 'Ausgewogen' bedeutet in diesem Fall das Gleiche wie 'jede Disc auf eine ihr angemessene Weise behandeln' und nicht 'gleich'. Dank dessen wird es uns nicht langweilig, wenn wir eine längere Hörsitzung haben, oder wenn wir Lieder von verschiedenen Alben anhören wollen. Es ist aber auch nicht so, dass dieses Gerät ausdruckslos ist. Im Gegenteil - alles, was ich gesagt habe, findet nach seinen Regeln statt. Als Teil eines ausgewogenen Fundaments, eines guten, gesunden Fundaments, legt es - wenn ich so sagen darf - die Wände auf seine Weise. Das war schon bei den Balladen des JOHN COLTRANE QUARTET hörbar, aber am deutlichsten bei den SACDs - einer Single-Layer-Scheibe Take Five vom DAVE BRUBECK QUARTET und Dialogue von TAKESHI INOMATA. Der Punkt ist, dass der Mark Levinson № 5101 den Vordergrund näher heranholt und den Hall reduziert und dafür einen starken, dichten Klang auf der Lautsprecherlinie bevorzugt. Hier passiert die "Magie", hier wird das Geschehen gezeigt und hier liegt der Fokus unserer Aufmerksamkeit. 

MUSIKDATEIEN KLINGEN AUF EINE SEHR ÄHNLICHE WEISE.

Und das ist eine wichtige Information, denn sie sind meist die Achillesferse von Multifunktionsplayern. Hier war der Unterschied nach dem Wechsel von physischen Medien zu Dateien spürbar, vor allem in der geringeren Auflösung der letzteren, aber der Unterschied war nicht "entscheidend", ich hörte die CD oder die Dateien ohne Probleme. Außerdem blieb die phantastische Dynamik erhalten - das hatte ich vorhin vergessen zu erwähnen -, was CDs und SACDs lebendig und tragend klingen ließ. So klang das SONNY ROLLINS-Saxophon von der Tenor Madness (24/96) hervorragend - es war kräftig, dicht und nah an mir dran. Die riesige Trommel, die den Titeltrack des Albums Anastasis von den DEAD CAN DANCE (24/44.1) eröffnet, klang so, wie sie sollte, auch wenn hörbar war, dass sie nicht so tief reichte, wie bei der Wiedergabe mit spezialisierten, freistehenden File-Playern. Aber es war auch gar nicht schlecht, denn alles, was oben im Band war, hatte schöne Klangfarben, große Dynamik und außergewöhnliche Lebendigkeit. Levinson nimmt gewissermaßen die minderwertigen Elemente des Klangbildes aus dem Blickfeld, hebt die Mitten an und vertieft die Bässe. Die höchsten Höhen sind nicht sehr aktiv, ein Nebeneffekt davon ist die absolute "Nachgiebigkeit" aller Aufnahmen und das Fehlen jeglicher Aggression im Klang. Letzteres ist wohl entscheidend für das Verständnis dieser Präsentation. Das Gerät ist keine Einschlafmaschine, aber es bringt uns auch nicht an den Punkt, an dem wir die Scheibe (Datei) am liebsten abschalten würden, um alles - vor allem bei den Dateien - in der Mitte zu halten. Zudem baut er eine sehr breite Klangbühne auf, die weit über die Lautsprecher hinausgeht, und wenn nötig - wie bei The Game of Love vom Random Access Memories-Album des Duos DAFT PUNK - auch um uns herum. Letzteres hörte man am besten mit vertieften, kräftigen, warmen Bässen - ein Klangelement, nach dem viele Audiophile und Musikliebhaber suchen und das sie dazu bewegt, Geld auszugeben. Hier bekommen wir es als Bonus. Das ist kein neutraler Klang, um es klar zu sagen, denn - zum Beispiel - die Gitarren aus "Passion, Grace and Fire" des Gitarrentrios JOHN MCLAUGHLIN, AL DI MEOLA, PACO DE LUCÍA, abgespielt von einer DSD (dsf)-Datei, klangen etwas tiefer als üblich. Aber sie klangen so schön und süchtig machend wie von einem hochklassigen Plattenspieler."
 

TECHNISCHE DATEN

SACD-Player/Streamer Mark Levinson No. 5101
Konzept: CD/SACD-Player mit integriertem Netzwerkspieler und neu entwickelten HDAM-SA3-Ausgangsstufen
Eingänge digital: 2 x S/PDIF (koaxial/optisch) sowie LAN/WLAN
Ausgänge analog: Cinch/XLR
Ausgänge digital: 2 x S/PDIF (koaxial/optisch)
D/A-Wandler: ESS Sabre PrecisionLink II (32 bit), max. 192 kHz/32 bit
Leistungsaufnahme Standby/Leerlauf: < 0,4/32 W
Abspielbare Formate Netzwerkplayer: DSD128 sowie FLAC, AIFF, WAV, MP3, AAC, Ogg Vorbis und WMA bis zur jeweils höchsten Datenrate, Tonformate werden von CD-R, USB-A oder aus dem Netzwerk bezogen
Besonderheiten: Steueranschlüsse (IR/12V-Trigger), Streaming-Steuerung über Harman-App „MusicLife“ (iOS)
Ausführung: Schwarz
Maße (B/H/T): 44/13/47 cm
Gewicht: 11,5 kg
Garantiezeit: 5 Jahre
Preis: 6000 € 

Demnächst bei uns in der Vorführung.


PDFs:
Mark Levinson № 5101 Manual

Links:
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Mark Levinson № 5101 Streaming SACD Player